Die Bezeichnung Hut stammt aus Deutschland, wurde von Huot abgeleitet und bezeichnet eine beschützende Kopfbedeckung. Im Gegensatz zur Mütze hat der Hut eine Krempe und ist aus festerem Material gefertigt. Von jeher waren Hut und Mütze ein Zeichen des gesellschaftlichen Standes oder Berufes, heute zeigen die Träger dadurch auch ihren Lifestyle.
Ihre schützende und plakative Fuktion haben Hüte und Mützen nie verloren, wir sehen sie täglich zum Beispiel bei der Polizei und Feuerwehr, im Handwerk, im Sport, an warmen Sommer- und kalten Wintertagen, bei Trachtenvereinen usw. Leider sind Hüte im normalen Alltag weitgehend aus der Mode gekommen, Mützen sind aber seit einiger Zeit vor allem bei jungen Leuten wieder sehr angesagt. Ältere Menschen schätzen nach wie vor ihre schützende Funktion und tragen ihre Lieblingsstücke oft über lange Jahre.
Einige besondere Hüten und Mützen überdauern alle Modekapriolen zum Beispiel Herrenhüte, Cowboyhüte oder Kappen/Caps.
Vor allem in Großstätten besuchen Frauen heute wieder gerne Modistinnen, die Hüte in Handarbeit maßgerecht fertigen. Die Kreationen erinnern oft ein wenig an die englische Hutmode, wo es en vouge ist zum Beispiel auf Hochzeiten und beim Pferderennen mit wundervollen Hutkreationen zu erscheinen.
Wir sind der Meinung, das der Hut auf jeden Fall ein umfangreicheres Comeback feiern sollte, da er den meisten sehr gut zu Gesicht steht und jedes Outfit aufwertet. Frei nach dem Motto: Kleider und Hüte machen Leute.
Gut behütet zu sein bedeutet seit eh und je, dass ein Mensch in seinem sozialen Umfeld geschützt und geborgen lebt oder gar ohne Sorgen verheiratet ist. Daher kommt auch der Begriff, unter die Haube kommen. Die Haube…eine Mischung zwischen Hut und Mütze…war für die Frau das Zeichen, das sie eine Ehefrau ist. Ob Hut, Mütze, Haube oder Kappe…. es ist in jedem Fall ein gutes Gefühl einen warmen, trockenen und damit klaren Kopf zu bewahren. Also trauen Sie sich und haben Sie Mut zum Hut.
