Der Name Pullover spricht schon selbst für seine englische Herkunft, denn er setzt sich aus “pull = ziehen” und “over = über” zusammen. Ein Pullover war demnach einst ein Überzieher über andere Kleidungsstücke, der zusätzliche Wärme bringen sollte. Am Pullover teilten sich von jeher die Geister, denn selten galt er als schick.
Wurden die ursprünglichen dicken Zopfpullover meistens noch aus reiner Schafwolle von Hand gestrickt, was sie nicht gerade besonders kuschelig machte, sind moderne Pullover aus sehr leichten, warmen, wind- und wasserdurchlässigen Kunstfasern gefertigt und werden in speziellen maschinellen Verfahren hergestellt. Man denke dabei an die ursprünglich aus dem Sport kommenden Fleecepullover oder die bei jungen Leuten so beliebten Sweatshirts, dessen Innenseite kuschlig angeraut wird. Diese abgewandelte Form den Pullovers ist vor allem als Kapuzenpulli sehr beliebt und gehört zu jungen Mode heute einfach dazu.
Wunderschön und daher echte Klassiker sind dagegen die Pullover, die heute noch in ihren Ursprungsländern zur Trachtentradition gehören. Allen voran der Norweger-Pullover, der durch seine herrlichen Farben und Muster besticht.
Eine Besonderheit ist der herrliche weiche und leichte dabei sündhaft teure Casmere-Pullover, der meist als V-Pullover in dezenten Farben angeboten wird. Wer so ein herrliches Stück besitzt, kann es bei der richtigen Pflege jahrzehntelang mit Hemden bzw. Blusen und zur Businessmode kombinieren und ist so immer besonders gepflegt angezogen.
Eine bei Damen sehr beliebte Alternative zum Pullover ist der Cardigan. Dieser hat die Form eines V-Pullovers, kann aber wie eine Strickjacke getragen werden und bietet daher weitaus mehr Kombinationsmöglichkeiten.
Wie auch immer man zum dicken Strickpullover, zum feinen V-Pullover oder zum bunten Kapuzen-Pullover steht, eines der kuscheligen Stücke findet sich im jedem Kleiderschrank und wird von seinem Besitzer heiß geliebt und an kalten Tagen auch gerne getragen.
