New Yorker - New Yorker, das ist wahrlich Mode für die junge Generation. 1971 in Flensburg als Jeansshop gegründet, etablierte sich das Unternehmen recht schnell auf dem deutschen Markt. In den 70er und 80er Jahren erfolgten dann weitere, fast schon unzählige Shop-Eröffnungen in Deutschland. Richtig Interessant wurde die Geschichte des Labels für junge Mode erst Anfang der 90er Jahre.
Die Marke unter der New Yorker am bekanntesten wurde ist wohl „Fishbone“. Körperbetonte Mode am Puls der Zeit beschreibt die neue Marke. Ein Logo eines stilisierten Fischskeletts ist wohl hinlänglich bekannt. Taschen, Gürtel, Basecaps und Unterwäsche schmücken sich mit der Graffiti-Gräte.
Die Damenkollektion wurde Schritt für Schritt ausgebaut, die Herrenkollektion musste leider über die Jahre etwas leiden und wurde immer kleiner und unbedeutender für das Unternehmen. Nach wie vor steht allerdings der Handel mit Jeans in allen Variationen im Mittelpunkt
New Yorker hat es sich sozusagen zur Hauptaufgabe gemacht, die deutsche Bevölkerung unter 30 Jahren mit Jeans-Hosen und Jacken zu versorgen. Das noch recht junge und frische Unternehmen überlegte sich erst sehr spät, Mitte der 90er Jahre nämlich, in das europäische Ausland zu expandieren. Ob das nun aus Angst vor den Reaktionen der anderen Märkte heraus geschah, oder ob es nur ein kluger Schachzug gewesen ist, ist nicht ganz klar. Man besann sich aber auf das Understatement der einzelnen Shops und eröffnete den ersten Laden im Ausland in Linz/Österreich. Nicht etwa wie man meinen könnte in Wien. Man wollte bewusst nicht in die Modehauptstädte drängen. Auch hierfür sind die Gründe nicht ganz klar, aber Konkurrenzdenken und die Angst, unterzugehen, sind die wahrscheinlichsten Möglichkeiten. Natürlich ist New Yorker auch in den Mode-Metropolen zu Hause, allerdings nur mit wenigen Läden. Und einen Flagship Store vermisst man gänzlich.
Ab 1998 expandierte New Yorker auch etwas mehr in den Süden. Spanien wurde von der Marke überrollt. Auf große Begeisterung stieß man auch in Tschechien und Ungarn.
„Smog“, eine weitere Neuerfindung des Labels kam auch in diesem Jahr in die Läden. Trendy Mode, ein wenig an den Hip Hop Bereich angesiedelt, für günstiges Geld versprach man sich. Und das Versprechen wird bis heute noch gehalten. New Yorker ist quasi ein Schnäppchen Paradies. Und die Qualität stimmt auch noch. Ist das nicht herrlich? Price meets the people!

